Kooperation mit Firma DESMA

Martin-Heidegger-Gymnasium schließt Bildungspartnerschaft mit der DESMA GmbH

Für das Martin-Heidegger-Gymnasium ging am Montag ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Mit der Partnerschaftsvereinbarung mit der Klöckner DESMA Elastomertechnik GMBH konnte eine langfristig angelegte Kooperation mit einem Ausbildungsbetrieb der Region beginnen. In Anwesenheit von Lehrern, Elternvertretern und Schülervertretern unterzeichneten Oberstudiendirektor Eberhard Müller und Martin Schürmann, Geschäftsführer der DESMA, die Kooperationsvereinbarung. Der Schulleiter dankte dem Unternehmen für die Bereitschaft, mit der Schule zusammenzuarbeiten und betonte den vielfältigen Nutzen, den das Martin-Heidegger-Gymnasium aus dieser Partnerschaft ziehen kann. So können die Schülerinnen und Schüler dort in Zukunft Praktika absolvieren oder sich über Ausbildungsberufe und Studiengänge zu informieren, sie können sich einem Bewerbertraining unterziehen, für Schulklassen sind Betriebsbesichtigungen möglich, außerdem ist es möglich, Mitarbeiter der DESMA  in den Unterricht mit einzubeziehen. Aber auch Schürmann wies auf den Gewinn für das Unternehmen hin. Angesichts des steigenden Altersdurchschnitts der Mitarbeiter sei es wichtig für die Firma, potentielle Auszubildende, Ingenieure und Betriebswirtschaftler mit dem Betrieb vertraut zu machen. Zudem solle den jungen Menschen auch deutlich gemacht werden, dass die Region durchaus attraktive Arbeitsplätze zu bieten habe. Für die Gymnasiasten ist das in Fridingen ansässige Unternehmen aber auch deshalb interessant, weil es mit Werken in den USA, in Indien und in China auf wichtigen globalen Absatzmärkten vertreten ist und die Verarbeitung von Gummi in zentralen Branchen wie der Automobil-, Elektro- und Ernährungsindustrie auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen wird.  

Im Bild v. links n. rechts: Schülersprecher Thomas Lorch, Martin Schürmann von der DESMA, Schulleiter Eberhard Müller, der Elternbeiratsvorsitzende Martin Pfaff und der stellvertretende Schulleiter Karl Hermann.

Hier geht's zu einer Firmenpräsentation der DESMA

Aktivitäten

Aktivitäten

Im Juni 2012 hatten die Schüler unserer Klassen 8 die Gelegenheit, unsere Partnerfirma vor Ort zu erkunden. Hier ein Bericht, den Schüler der 8b über dieses Erlebnis verfasst haben:

Schüler erkunden Partnerfirma

Am 19.06.2012 bzw. am 22.06.2012 hatten wir, die Schüler der Klasse 8b, und unsere Parallelklasse, die Gelegenheit, in einen Betrieb „reinzuschnuppern“.

Ziel der Erkundung war die Partnerfirma unseres Gymnasiums, die DESMA GmbH an ihrem Standort in Fridingen a. d. Donau.

Die DESMA ist ein Maschinenbauunternehmen für innovative, schlüsselfertige und ressourcenschonende Systemlösungen zur Herstellung von Gummi- und Silikonformartikeln“ – dies und noch vieles mehr erfuhren wir in einer einführenden Präsentation, die der Leiter der Ausbildungsabteilung der Desma extra für uns vorbereitet hatte. Schon hier ergaben sich für uns einige Fragen, z.B. über die Abläufe, die notwendig sind, um Gummi in eine stabile Struktur zu bringen. Überraschend war auch, dass die DESMA weltweit bekannt ist und Standorte in anderen Ländern, z.B. den USA oder China, unterhält. Der Sitz in Fridingen ist aber der größte mit den meisten Mitarbeitern.

Im Anschluss wollten wir natürlich auch sehen, was wir gerade im Vortrag gehört hatten. Bei der Besichtigung der Produktion waren wir von den großen Maschinen begeistert. Wir konnten sehen, wie so eine Maschine eigentlich gebaut wird und wie viele Einzelschritte benötigt werden, um am Schluss eine funktionstüchtige Maschine verkaufen zu können, was für manche Maschinen dann auch mehrere Monate dauert. Für uns waren die Abläufe in der Produktion ziemlich ungewohnt. Auf den ersten Blick sah alles so aus, als ob jeder einfach irgendwas machen würde ohne dass für uns eine Struktur erkennbar war. Doch wie uns der Betriebsführer erklärte, ist jeder Schritt durchdacht und führt am Ende zu einem gemeinsamen Ziel.

Auch die Besichtigung des „chaotischen“ Lagersystems war sehr interessant, vor allem, weil wir erfuhren, dass das „Chaos“ hier die effizienteste Methode ist, den Lagerplatz zu nutzen – wem käme da nicht eine gute Ausrede für das eigene Chaos am heimischen Schreibtisch in den Sinn?

Nach der Besichtigung wurden wir mit Brezeln und Getränken bewirtet. Dabei stand uns der Leiter der Ausbildungsabteilung noch für Fragen zur Verfügung, die alle sehr ausführlich und verständlich beantwortet wurden.

Der Vormittag war informativ und wir haben einen vielseitigen Einblick in den Betrieb bekommen.

Am Schluss danken wir ganz herzlich der Firma DESMA für die Besichtigung und die Verpflegung!