Schulpatenschaft

Seit Ende des Sj. 2013/14 besteht eine Patenschaft unserer Schule mit einem Hilfsprojekt für Burundi, einem kleinen Land im Herzen Afrikas. Die Organisation "project human aid" hat ihren Sitz in Konstanz und betreut ausgewählte Projekte, vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheit.

Ausführliche und aktuelle Informationen über die Arbeit von "project human aid" finden Sie unter
www.project-human-aid.de

Am 04. Juli 2014 fand am MHG eine Auftaktveranstaltung für das neue Schulpatenschaftsprojekt statt. Hier der Bericht dazu:

Schülerinnen und Schüler für Afrika

Martin-Heidegger-Gymnasium Meßkirch mit Burundi-Partnerschaft

Am Martin-Heidegger-Gymnasium gehen die Blicke neuerdings immer wieder ins Herz Afrikas – genauer: nach Burundi. Denn die Meßkircher Schule hat sich dazu entschlossen, Schülerinnen und Schüler in dem kleinen Land zu unterstützen, das nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs am Boden liegt. Flächenmäßig kleiner als Baden-Württemberg, aber dicht bevölkert, zählt Burundi heute zu den ärmsten Ländern der Welt; im Welthunger-Index, den die Welthungerhilfe alljährlich veröffentlicht, liegt Burundi 2013 auf dem letzten Platz.

„Wir wollen mit unserem Engagement deutlich machen, dass wir diejenigen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht wie uns“, sagt Schulleiter Eberhard Müller. „Dafür das Bewusstsein zu schärfen und zugleich ganz konkret zu helfen sind unsere beiden großen Ziele.“

Auf Burundi gestoßen ist das Martin-Heidegger-Gymnasium durch die Hilfsorganisation Project Human Aid e.V. ( www.project-human-aid.de). Seit zwölf Jahren ist die Konstanzer NRO (Nichtregierungsorganisation) in Burundi aktiv, vor allem in den Bereichen Bildung und Gesundheit.

„Für uns ist es ein echter Glücksfall, dass wir in den Schülerinnen und Schülern des Martin-Heidegger-Gymnasiums gleich 430 hoch motivierte Unterstützer auf einmal gefunden haben“, freut sich Thomas Fischer, Vorsitzender von Project Human Aid. „Eines ist sicher: Ihr Einsatz wird einen sehr positiven Einfluss auf die Lebensläufe vieler junger Menschen in Burundi haben.“

Bei einem Besuch an der Schule informierte Fischer Schülerinnen und Schüler, Mitglieder des Kollegiums sowie Elternvertreterinnen über Burundi und die Arbeit von Project Human Aid. Die planen nun ihrerseits schon einen Burundi-Stand für das diesjährige Schulfest – und man darf gespannt sein, welche weiteren Aktionen folgen werden.