Schulbeschreibung

Das Martin-Heidegger-Gymnasium Meßkirch ist ein allgemeinbildendes Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und sprachlichem Profil. Es hat über die Stadt Meßkirch hinaus ein ländliches Einzugsgebiet.

Mit der Umstellung auf das achtjährige Gymnasium wurde das Martin-Heidegger-Gymnasium zu einer Ganztagesschule in offener Form ausgebaut. Es wurden eine Schülerbibliothek eingerichtet, der Kunstbereich neu gestaltet und eine Halle mit Mensa, Kraftraum und Bühne neu errichtet. Zuletzt wurden die Außenanlagen mit dem Kleinsportfeld und dem Beachvolleyballfeld (Abschiedsgeschenk des Abiturjahr­gangs 2009) fertiggestellt sowie der Schulhof neu gestaltet. Daneben finden sich im gesamten Schulgebäude Computerinseln, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, eigenständig zu arbeiten und zu recherchieren.

Das Schulgebäude wurde im Jahre 1973 erbaut. 1968 wurde das Martin-Heidegger-Gymnasium von einem Pro- zu einem Vollgymnasium aufgestockt. Das erste Abitur fand im Jahre 1971 statt. Im Jahr 2004 konnten der Anbau mit dem neuen Lehrer­zimmer sowie dem erweiterten Musikbereich bezogen werden. Dadurch stehen ins­gesamt 18 Klassenzimmer und fünf naturwissenschaftliche Fachräume zur Verfügung, die im Jahre 2007 noch um einen weiteren Fachraum sowie einen Vorbereitungsraum für das Fach NWT erweitert wurden. Gleichzeitig wurde bei diesen Umgestaltungen auch ein Teil der Fachräume auf den neuesten Stand der gebracht. Alle Räume der Schule besitzen einen Internetanschluss. Zudem ist die Schule sehr gut mit Medien ausgestattet. Im Schuljahr 2007/2008 wurden die ersten beiden Activeboards angeschafft; inzwischen sind nahezu alle Unterrichtsräume mit diesen interaktiven Tafeln ausgestattet.

Für das Fach Bildende Kunst stehen zwei Zeichensäle, ein Werkraum, ein Brenn­raum sowie ein Vorbereitungsraum zur Verfügung.

Zwei sehr gut ausgestattete Computerräume mit jeweils 18 Arbeitsplätzen bieten allen Fächern die Möglichkeit, Computer und Internet im Unterricht sinnvoll einzuset­zen.

Für die Schülerinnen und Schüler stehen ein Kursstufenraum, ein Stillarbeitsraum sowie ab Mittag der Nebenraum der Bibliothek als Aufenthalts-, Arbeits- oder Lese­raum zur Verfügung. Im „alten Fahrradkeller“ wurden Schließfächer eingerichtet. Seit dem Schuljahr 2007/2008 können die Schülerinnen und Schüler in der Mensa ge­sund und relativ preiswert essen. Zudem haben die zahlreichen Arbeitsgemein­schaften in der neu gebauten Halle am Feldweg eine Übungsmöglichkeit bzw. mit der neuen Bühne eine angemessene Präsentationsmöglichkeit, die bei den ver­schiedensten Veranstaltungen (Musical, Aufführungen der Theater-AG, Chorauftritte) intensiv genutzt wird. In der Aula können verschiedene Veranstaltungen der Schul­gemeinschaft (Abiturfeier, Weihnachtsfeier, Elternversammlung, Schulfasnet) ge­meinsam erlebt und gefeiert werden, was bis dahin nur begrenzt möglich war. 

Im Schuljahr 2017/2018 unterrichten 38 Lehrkräfte (19 m / 19 w) an der Schule.

Das Sekretariat ist mit einer Teilzeitstelle (67%) besetzt. Ein Hausmeister kümmert sich um die Gebäude und Anlagen in Vollzeit. Die Stelle des Schulsozialarbeiters wurde mittlerweile auf 50% aufgestockt.

Im Schuljahr 2017/2018 werden am Martin-Heidegger-Gymnasium 397 Schülerinnen und Schüler (215 w / 182 m) in 18 Klassen unterrichtet. Die durchschnittliche Schü­lerzahl bei den Klassen 5 bis 10 liegt bei 25,8.

Lagen die Übergangszahlen bis zum Jahr 2005 lediglich bei etwa einem Viertel aller Schüler der 4. Klassen, stiegen sie im Schuljahr 2007/08 erstmals auf ein Drittel an.

Die Ordnungen der Schule (Hausordnung, Computerraumordnung), die gemeinsam mit Eltern und Schülern erstellt wurden, bringen den Schülern ein hohes Maß an Vertrauen entgegen.

Dem Konzept der Förderung der Eigenverantwortung trägt auch die Stillarbeitsrege­lung Rechnung. Ist ein Kollege wegen Fortbildungen oder Exkursionen abwesend, werden Stillarbeitsaufgaben vorbereitet, die von den Schülern ohne durchgängige Anwesenheit eines Lehrers eigenständig bearbeitet werden. Auf diese Weise wird die Belastung der übrigen Kollegen durch Vertretungsstunden auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig eine sinnvolle Weiterführung des Unterrichtsstoffes gewährleistet.

Ein reges Schulleben am Martin-Heidegger-Gymnasium zeigt sich in den zahlreichen Theater- und Choraufführungen, einer Vielzahl von Exkursionen, der erfolgreichen Teilnahme an Wettbewerben und bei „Jugend trainiert für Olympia“ oder den Thea­ter- und Musicalfahrten. Das Schuljahr wird strukturiert durch jährlich sich wiederho­lende Termine wie die Schulgottesdienste am Schuljahresanfang, an Weihnachten und am letzten Schultag, die Schulfasnet, den gemeinsamen Schulausflugstag und die Bundesjugendspiele. In Klasse 6 findet ein Schullandheimaufenthalt statt, in Klasse 9 werden die Tage der Orientierung durchgeführt und die Jahrgangsstufe 11 besucht im Rahmen einer Studienfahrt die Hauptstadt Berlin.

Eine besondere Bedeutung hat eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schule und Eltern. Zu Beginn des Schuljahres informiert der Schulleiter die Eltern in einer zentralen Veranstaltung über die wesentlichen Ziele der Schule für das kommende Schuljahr. In Elternbriefen wird der Informationsfluss über alle aktuellen Ereignisse an der Schule aufrechterhalten. Klassenpflegschaften, der Elternsprechtag, die Sprechstunden der Lehrer sowie viele Veranstaltungen und Feste bieten die Mög­lichkeit für einen intensiven Austausch zwischen Eltern und Lehrern. Der Schulleiter und sein Stellvertreter stehen immer für alle Fragen der Eltern zur Verfügung. Das Gespräch zwischen Schulleitung und Elternvertretern ist fester Bestandteil der Elternbeiratssitzungen am Martin-Heidegger-Gymnasium, auf denen mitunter auch einzelne Kolleginnen und Kollegen zu einem Spezialgebiet informieren.

Fremdevaluation 2012/2013

Nach jahrelanger Schulentwicklungsarbeit war es für das Martin-Heidegger-Gymnasium spannend, wie die Schule von außen gesehen wird. Die Online-Befragung fand ja bereits vor den Sommerferien statt, der Besuch des Evaluationsteams im Oktober liegt auch bereits ein halbes Jahr zurück, nun hat die Schule den endgültigen Bericht erhalten, der dem Lehrerkollegium, dem Elternbeirat und dem Gemeinderat bereits vorgestellt wurde. Will man ein Fazit ziehen, so muss man sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt. Alle an der Schule beteiligten Gruppen, seien es Eltern, Schüler oder Lehrer, haben dem Martin-Heidegger-Gymnasium ein gutes Zeugnis ausgestellt. Auch der Bericht des Landesinstituts für Schulentwicklung entspricht dieser Einschätzung. Die Schule darf sich freuen über die außerordentlich gute Beurteilung. An dieser Stelle sei auch allen gedankt, die sich Zeit für Befragungen und Interviews genommen haben. Wer Genaueres erfahren möchte, dem steht folgende Powerpoint-Präsentation zur Verfügung.