Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen die Klassen 9a und 9b des Martin-Heidegger-Gymnasiums Meßkirch gemeinsam mit ihren Lehrkräften Florian Neubrand und Matthias Fleisch eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Besuch knüpfte an die im Unterricht behandelten Inhalte zum Nationalsozialismus an und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr Wissen vor Ort zu vertiefen.
Während einer rund zweieinhalbstündigen Führung wurden die Klassen von pädagogischem Fachpersonal über das Gelände der Gedenkstätte begleitet. Dabei besuchten sie zentrale Orte des ehemaligen Konzentrationslagers, darunter den Appellplatz, das Wirtschaftsgebäude, verschiedene Häftlingsbaracken sowie das Krematorium, und erhielten detaillierte Einblicke in deren historische Bedeutung.
Die intensive Auseinandersetzung mit den Ereignissen und Strukturen des Lageralltags hinterließ bei vielen Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck. Besonders die Berichte über individuelle Schicksale und die Zitate ehemaliger Häftlinge trugen dazu bei, das Ausmaß von Gewalt, Ausgrenzung und systematischem Terror nachvollziehbar zu machen.
Der Besuch der Gedenkstätte ermöglichte einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte, der über die Arbeit mit Texten und Quellen im Unterricht hinausgeht. Die Exkursion wurde von allen Beteiligten als wichtiger Beitrag zur historischen und politischen Bildung wahrgenommen und unterstrich die Bedeutung des Erinnerns an die Opfer des Nationalsozialismus.
